Das Bundesamt für Umwelt publizierte im Dezember 2021 den neuen Massnahmenplan «Waldpolitik: Ziele und Massnahmen 2021–2024». Damit wird die «Waldpolitik 2020» weitergeführt. Für die Zeit nach 2024 hat der Bundesrat die Prüfung einer Zusammenführung mit der Ressourcenpolitik Holz zu einer integralen Wald- und Holzstrategie in Auftrag gegeben. Auf der gesetzgeberischen Ebene wurde 2021 ein Verbot für den Handel mit illegal geschlagenem Holz und den daraus gefertigten Produkten verankert. In der Waldverordnung hat der Bundesrat die rechtliche Grundlage für Rundholzlagerplätze im Wald geschaffen. Infolge eines parlamentarischen Vorstosses wird der Schweizer Wald seit 2021 während vier Jahren mit zusätzlichen 25 Millionen Bundesgeldern pro Jahr unterstützt, womit die nachhaltige Nutzung und Pflege des Waldes sichergestellt werden soll. Das Bundesgericht äusserte sich 2021 neunmal zu waldrechtlichen Fragen. Dabei ging es vor allem um verfahrensrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Rodungsbewilligungen sowie um Fragen des Waldabstands. Schliesslich war der Wald auch Thema in verschiedenen anderen Politikbereichen, zum Beispiel wenn es um die Revision des Jagdgesetzes beziehungsweise der Jagdverordnung, um einen Gegenvorschlag zur Landschafts- oder Biodiversitätsinitiative, um die Stärkung der Kreislaufwirtschaft oder um die Erreichung der Klimaziele ging.

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