Digitalisierung ist ein Schlüssel für die Entwicklung einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft der Holzproduktion, einer nachhaltigeren Wald- und Holzwirtschaft sowie einer zukunftsfähigen Waldpolitik. Doch wo stehen Wald- und Holzwirtschaft und wie nutzen sie das Potenzial der Industrie 4.0? Für den Waldbau sind viele Insellösungen vorhanden, aber noch nicht systematisch vernetzt. In der Waldbewirtschaftung steht eine Reihe von Systemen in fortgeschrittenem Entwicklungsstadium, deren Anwendung aber wegen mangelnder Akzeptanz und Differenzen mit der nachgelagerten Verarbeitung nicht weiter voranschreitet. Im Holzbau ist es dank erweiterten Datengrundlagen der Digitalisierung jetzt möglich, zahlreiche Elemente wie die Rohstoffquellen, CO2-Emissionen, graue Energie, Transportwege und Nachhaltigkeitskriterien bis zu Wohlfühlfaktoren einzeln zu erfassen. Mit Building Information Modeling (BIM) existiert eine Methode für die vernetzte Planung sowie den Bau und die Bewirtschaftung mit relevanten Bauwerksdaten. Die Herausforderungen in Ausbildung, Forschung und Gesetzgebung bleiben bestehen.

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