Die Analyse der Schweizer Waldpolitik 2020 zeigt das demokratische Dilemma zwischen Partizipation und Wirkung auf. Dabei handelt es sich um ein Zusammenspiel zwischen Input-Legitimität (Partizipation) und Output-Legitimität (Wirkung). In diesem Beitrag gehen wir auf dieses Zusammenspiel ein, indem wir das Konzept der Throughput-Legitimität beleuchten, das zwischen Input- und Output-Legitimität liegt und auf die Effizienz des Prozesses eingeht. Am Beispiel der Waldpolitik 2020 wird Effizienz über den Ressourceneinsatz der Akteurinnen und Akteure betrachtet und in Relation zur Zielerreichung gesetzt. Das zeigt auf, dass der Begriff der Effizienz breit und vielschichtig ist und nicht auf die Aspekte Finanzmittel und Zeit reduziert werden kann: Recht, Konsens, politische Unterstützung, Information und Transparenz beeinflussen den Prozess. Gerade im föderalen Kontext und bei der Verbundaufgabe Wald werden Prozesse effizienter, wenn Unklarheiten in der Rollenverteilung und den Kompetenzen zwischen den Ebenen ausgeräumt werden. Hilfreich ist auch, wenn sich die Ziele an den bestehenden Lenkungsmöglichkeiten orientieren. So werden Ziele eher erreicht.

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