Das Management natürlicher Ressourcen wie Gewässer und Wälder unterliegt unterschiedlichen ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen. Die Herausforderung besteht darin, diese Interessen ganzheitlich aufeinander abzustimmen. In einer Fallstudie im Alptal (SZ) untersuchten wir die Triebkräfte, die das Gewässermanagement beeinflussen, und den Grad der Integration der verschiedenen Interessen zwischen 1848 und 2021. Bestimmten lange lokale Triebkräfte wie Naturkatastrophen das Gewässermanagement, nahmen Vorgaben im Kanton Schwyz mit der Zeit stetig zu. Damit entstand dort eine integrale Wasserwirtschaft. Dies führte umgekehrt beim lokalen Gewässermanagement im Alptal zu einer Desintegration auf Kosten der Wuhrkorporation.

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